Dank an einen Fahrrad-Enthusiasten
Angefangen hatte es mit einen Erstkontakt im Sommer 2008, als ich den Wunsch verspürte, nach vielen Jahren Abstinenz mal wieder in die Pedale zu treten. Durch Internetrecherche stieß ich dabei auf die Grambuscher Fahrradmanufaktur Kemper. Als echtes Schwergewicht war klar, es konnte kein Fahrrad von der Stange sein. Ein Angebot kam schnell und dann auch die Wirtschaftskrise und damit viele neue Herausforderungen für unser Unternehmen.
Also wurde das Projekt geparkt und erst im Sommer 2010 wieder aufgenommen. Ich bin zu Kemper zurückgekehrt, weil ich als Mensch mit hohem technischem Verständnis wahrgenommen hatte, dass hier Erfindergeist, Erfahrung und Enthusiasmus bei seinen Lösungen einhergehen und vor allen Dingen mit „Herzblut“ gearbeitet wird. Qualität steht bei Kemper an oberster Stelle.
Schlussendlich ist aus dem anfänglichen „einfachen Fahrrad“ ein Reisedampfer par excellence geworden. Höchste Stabilität, Elektroantrieb mit > 200km Reichweite (2 LiPoFe4 Akkus zus. 40 Ah), hydraulische Scheibenbremsen und jede Menge Zuladung (max. 250kg).
Besonders hat mir gefallen, dass ich mit Michael Kemper immer einen sehr kompetenten Sparringspartner hatte, der selbst schwierigste Anforderungen umsetzen konnte und immer mit Rat und Tat zur Seite stand. („mea maxima culpa“ für 3 Monate Neugier, Anspruch und wirre Ideen)
Nun sind wir erst ca. 3.000 km mit unseren Velos unterwegs gewesen (meine Frau fährt auch ein Kemper Pedelec), aber die Zuverlässigkeit ist über alle Zweifel erhaben. Nächste Jahr geht es dann auf große Fahrt, darauf freuen wir uns schon.
Nils Schroeder / Pforzheim
PS: Und weil es so toll war, planen wir schon unser nächstes Projekt ….